Anthropic beschreibt, was in mehreren Unternehmensprojekten passiert ist: Jedes Team baute seinen eigenen Subagenten, die Architektur wurde zur Kopie des Organigramms, und jeder fügte dem Systemprompt einen Satz hinzu. Ein einzelner Agent mit Skills schnitt dort häufig besser ab, oft auch günstiger und schneller; bei einem Kunden lief er rund doppelt so schnell. Subagenten bleiben für drei Fälle: messbar zu viel Kontext, parallele Arbeit, Probleme bei der Werkzeugwahl. Der wichtigste Satz ist für mich organisatorisch: Ein kleines zentrales Team verantwortet Systemprompt und Qualität von Anfang bis Ende, die Fachteams liefern Skills und Werkzeuge zu. Das ist eine Frage der Entscheidungsrechte, bevor es eine der Architektur ist. Anthropic verkauft die Plattform dazu, das sollte man mitlesen.