Wir haben schon einen Vertriebsleiter. Was machen Sie anders?
Ihr Vertriebsleiter kennt Ihr Produkt. Ich kenne den Tisch, an dem darüber entschieden wird. 25 Jahre lang habe ich industrielle Plattformen an Tier-1-OEMs verkauft, bei ProSyst und dann bei Bosch, und hunderte Male vor industriellen Einkaufsgremien gesessen: Einkauf, Security, Legal, der achte Stakeholder, der erst in Woche zwölf auftaucht. Ich weiß, woran diese Deals scheitern, bevor sie es tun.
Ist das nicht einfach klassische Vertriebsberatung?
Der Unterschied liegt in der Domäne und in der Umsetzung. Ich arbeite ausschließlich im industriellen Deep-Tech, und im Interim-Mandat sitze ich in der Linie statt daneben. In Deep-Tech ist GTM Engineering notwendig, aber nicht hinreichend — den Abschluss trägt Vertrauen.
Ab wann lohnt sich das?
Wenn die Technik trägt und der Vertrieb nicht skaliert: wiederholte Deals, die im Einkauf oder in der Security hängen bleiben, lange Zyklen ohne klaren Grund, oder ein Pricing, das jeder Deal neu erfindet.
Wie ist das Honorar strukturiert?
Grundsätzlich als Tagessatz oder Festpreis. Bei Mandaten, in denen ich die Sales-Motion selbst mitverantworte, geht ein Teil davon in einen erfolgsabhängigen Anteil oder Advisor-Equity — ich trage dann ein Stück des Risikos mit. Das biete ich nicht bei jedem Mandat an, sondern dort, wo ich das Ergebnis wirklich beeinflussen kann. Umgekehrt heißt es: wo ich so beteiligt bin, halte ich mich aus jedem Auswahlverfahren heraus, das ich auf meiner Beratungsseite führe.
Arbeiten Sie auch mit Investoren?
Ja. Commercial und Tech Due Diligence mit Operator-Tiefe vor dem Investment, Interim-Mandate zur Wertsteigerung danach.